Zum Inhalt springen

Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

Paul Silberstein wächst als jüngster Sohn wohlhabend, aber an Zuneigung bitter arm auf. Sein Vater ist ein despotischer Patriarch, der seinen Ingrimm an Frau und Kindern auslässt – nur Paul wagt es, sich zu widersetzen. Verbannt in das jesuitische Internat Attweg, entflieht Paul mittels seiner Fantasie und träumt vom stoppellockigen Mädchen Leonore. Doch ihm bleibt nichts als trotziger Widerstand und innere Emigration. Erst mit dem Tod des Vaters, entrinnt Paul den jesuitischen Erziehern. Beim Begräbnis erfährt er von seinen skurrilen Onkeln von Geheimnissen, die die Familiengeschichte umranken. So begreift er, dass er sein Schicksal selbst in die Hand nehmen muss.Als er erfährt, dass Leonore im Sterben liegt, bringt er sich in einem eruptiv kreativen Verwandlungsakt gewissermaßen selbst noch einmal zur Welt: er beweist, dass das Größte die Liebe ist, dass der Tod besiegt werden kann und dass die Möglichkeiten unserer Zukunft zahlreich sind, wenn wir uns beherzt für sie entscheiden...

Website
Produktion:
Finanzierung:
Österreichische Produktion
Jahr:
2017
Fördersumme:
€ 627.000
Kategorie:
Spielfilm
Genre:
Drama, Coming of Age
Regie:
Rupert Henning
Drehbuch:
Uli Brée, Rupert Henning (Vorlage: Andrè Heller)
Kamera:
Josef Mittendorfer
Besetzung:
Karl Markovics, Sabine Timeteo, Valentin Hagg, Andrè Wilms, Udo Samel
Drehorte:
Wien & Umgebung, Oberösterreich: St. Florian, Traunkirchen
Kinostart:
01.03.2019